1. Zielgruppen verstehen
Nicht jeder Mandant sucht auf dieselbe Weise nach juristischer Unterstützung.
Ein internationaler General Counsel hat andere Erwartungen als ein Unternehmer in einer persönlichen Krisensituation. Deshalb müssen Zielgruppen über Branchen und Unternehmensgrößen hinaus definiert werden.
Welche Fragen beschäftigen potenzielle Mandanten? Was beeinflusst ihre Entscheidung? Und welche Kompetenznachweise erwarten sie?
Wer diese Fragen beantwortet, schafft die Grundlage für eine relevante Kanzleikommunikation.
2. Wettbewerb analysieren und Profil schärfen
Viele Kanzleien kommunizieren mit denselben Begriffen: kompetent, erfahren, persönlich.
Das mag zutreffen. Unterscheidbar wird eine Kanzlei dadurch kaum.
Eine Wettbewerbsanalyse zeigt, welche Positionen bereits besetzt sind und wo Differenzierung möglich ist. Daraus entsteht eine strategische Kanzlei-Positionierung, die fachliche Stärken, Zielgruppen und den eigenen Beratungsansatz verbindet.
Denn Relevanz entsteht nicht im eigenen Kosmos.
3. Eine eigenständige Markenidentität entwickeln
Aus der Positionierung entsteht die Markenidentität: Wie spricht die Kanzlei? Welche Botschaften stehen im Mittelpunkt? Welches Bild soll sie vermitteln?
Dazu gehören eine klare sprachliche Tonalität, prägnante Kernbotschaften und ein Corporate Design, das den Charakter der Kanzlei sichtbar macht.
Logo, Farben, Typografie und Bildsprache bilden ein zusammenhängendes System. Nicht jede Kanzlei braucht dunkles Blau, klassische Säulen oder die üblichen juristischen Bildwelten.
Entscheidend ist, dass Gestaltung und Inhalt glaubwürdig zusammenpassen.
Mehr dazu: Kanzlei-Branding & Corporate Design.